Sieben Bohrungen zum Ausbau des Stromnetzes im niederländischen Nordosten

Im Nordosten der Niederlande wird hart am Ausbau und der Verbesserung des Stromnetzes gearbeitet. Für dieses Projekt wird unter anderem die Kapazität des Netzes erhöht, aber auch verschiedene Hochspannungs-Umspannwerke gebaut. In diesem Zusammenhang hat Brownline in den letzten Monaten sieben Bohrungen für das Bohrunternehmen Klever vermessen.

In der nördlichen Provinz Drenthe wird immer mehr grüner Strom durch Solar- und Windparks erzeugt. Um all diesen Strom verarbeiten zu können, ist es notwendig, die Kapazitäten des Mittelspannungsnetzes und des Hochspannungsnetzes zu erweitern, aber auch neue Hochspannungs-Umspannwerke zu bauen. Diese Aktivitäten wurden in einem großen Ausbauprojekt gebündelt, das in Form einer Kooperation zwischen dem nationalen Netzbetreiber und lokalen Energieversorgern durchgeführt wird. In der Nähe der Stadt Emmen entsteht ein neues Hochspannungs-Umspannwerk, das sowohl an bestehende als auch an neue Anschlüsse angeschlossen werden muss. Dieses Hochspannungs-Umspannwerk wird nach seiner Fertigstellung die Stromversorgung und -verarbeitung in der gesamten Region verbessern und die Energiewende auf Hochtouren voranschreiten lassen.

Die sieben Bohrungen, die Brownline vermessen hat, sind für neue Verbindungen zwischen Stromverbrauchern und -lieferanten einerseits und der neuen Hochspannungsstation andererseits. Vier der Bohrungen sind rund 300 Meter lang, die anderen drei rund 430 Meter. Alle Bohrungen wurden in einer Tiefe von 25 Metern durchgeführt, wobei Schichten aus Torf, Sand und Ton gebohrt werden mussten. Darüber hinaus enthalten alle Trajektorien eine Reihe von horizontalen Kurven.

Aufgrund der unterschiedlichen Bodenverhältnisse und der vorgegebenen Trajektorien war die Wahl für das Drillguide Gyro-Lenkwerkzeug schnell getroffen. Bei jeder Bohrung wurde die gleiche, sehr hohe Genauigkeit erreicht, wodurch die Bohrarbeiten nicht nur präzise, sondern auch effizient ausgeführt werden konnten. Dieses Projekt und damit auch die Energiewende im Nordosten der Niederlande kann reibungslos weitergeführt werden!

Zurück zur Übersicht