Sechs parallele Bohrungen für eine neue Erdgaspipeline

In den letzten Monaten hat Brownline im Auftrag von Van Leeuwen Sleufloze Technieken sechs parallele Bohrungen vermessen. Diese Bohrungen sind Teil des Baus einer 33 Kilometer langen Erdgasfernleitung zwischen den deutschen Städten Braunschweig und Wolfsburg.

Bei diesem Projekt geht es um den Ausbau und die Modernisierung der Erdgasinfrastruktur in Niedersachsen. Mit dem Bau dieser neuen Erdgasleitung können zwei bestehende Kohlekraftwerke stillgelegt werden, was natürlich zu deutlich weniger Umweltbelastungen führt. Durch diese Schließungen werden jährlich 1,5 Millionen Tonnen weniger CO2 emittiert. Die 33 Kilometer lange Erdgasleitung wird parallel zu einer bestehenden Hochdruckgasleitung verlegt. Die Trajektorie verläuft zwischen einer bestehenden Gasinstallation und einem Industriegebiet mit einem Großverbraucher. Der Eigentümer der Erdgaspipeline hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um dieses Projekt zu kompensieren. An mehreren Stellen entlang der Strecke mussten Bäume gefällt werden, aber diese Bäume werden alle durch Neupflanzungen vor Ort oder an speziell ausgewiesenen Stellen ersetzt. Darüber hinaus wird in der Stadt Braunschweig ein Uferbereich saniert und in Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfsburg ein besonderes Wasserspiel zum Wohle verschiedener Tierarten errichtet. Nistkästen und Fledermauskästen wurden auch installiert, um nistende Vögel und Fledermäuse zu beherbergen. So kann ein Projekt dieser Größenordnung auch einen positiven Beitrag für die Umwelt leisten.

Eines der von uns vermessenen Pilotlöcher hat eine Gesamtlänge von 210 Metern, die anderen fünf haben eine Länge von 180 Metern. Bei allen Bohrungen beträgt der Abstand zwischen den beiden Parallelen nur 3 Meter. Darüber hinaus hatten alle Bohrungen ihre eigenen Herausforderungen. Es wurden nicht nur Nebenstraßen und Autobahnen überquert, sondern auch in der Nähe bestehender Gebäude und unter Natur- und Landwirtschaftsflächen gebohrt. Neben bestehenden unterirdischen Leitungen und Kabeln können auch durch alle oberirdisch vorhandenen Faktoren erhebliche Störungen auftreten. Es war auch von größter Bedeutung, die oberirdische Natur und die Weiden nicht zu stören. Mit der extremen Präzision des Drillguide Gyro Steering Tools in Kombination mit der ständigen Überwachung des Spülungsdrucks wurden alle Bohrungen präzise und vor allem sicher ausgeführt.

Das gesamte Projekt verlief reibungslos und die Stilllegung der stark umweltbelastenden Kohlekraftwerke steht unmittelbar bevor. Wir sind stolz auf unseren Beitrag zu diesem Projekt!

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