Mit der Fähre für mehr Strom

In diesem Herbst hat Brownline eine 583 Meter lange Bohrung unter dem Gieseplas-See in den Niederlanden vermessen. Dies war der erste Bohrauftrag für das brandneue 150-Tonnen-Bohrgerät unseres Kunden A. Hak!

Der Gieseplas-See liegt zwischen den Dörfern Giesbeek und Rheden in der niederländischen Provinz Gelderland. Rund um den See befinden sich mehrere Campingplätze, Yachthäfen und Freizeiteinrichtungen. Sie kann von Fußgängern und Radfahrern mit einer kleinen Fähre überquert werden. Der örtliche Netzbetreiber arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, die Netzkapazität im gesamten Gebiet zu erhöhen. In der Region sind eine Reihe von Engpässen aufgetreten, die vor allem die Kapazitäten für die Rückspeisung des selbsterzeugten Stroms durch die Kunden einschränken, aber auch Folgen für die Anbindung von Neukunden haben. Dies bedeutet, dass insbesondere Großnutzer wie Unternehmen und Industrie Schwierigkeiten haben können, einen neuen Anschluss anzufordern.

Teil dieses Erweiterungsprojekts ist der Bau eines neuen Stromkabels, direkt unter dem Gieseplas-See. Die Trajektorie dieser 538 Meter langen Bohrung folgt exakt der Route der Fähre und ist in einer Tiefe von 48 Metern unter dem See eingezeichnet. Diese Bohrung wurde mit dem Drillguide Gyro Steering Tool vermessen, das jegliche Konsequenzen für die Umwelt in Schach hielt.

Die schnelle, sichere und präzise Durchführung dieser Bohrungen führte zu äußerst genauen Ergebnissen und einer erfolgreichen Einweihung des neuen Bohrgeräts von A. Hak!

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