Bohrungen zum Ausbau eines Erdgaspipelinesystems in den USA

Das „Gulf Coast Southbound“ Erdgaspipelinesystem durchläuft derzeit die zweite Phase eines Projekts zur Erhöhung der Transportkapazität. Für diese zweite Phase wurde Brownline von Spartan Directional beauftragt, eine Bohrung von 1565 Metern unter dem Sabine Pass zu vermessen.

Bei mehreren bestehenden Rohrleitungen und einem extrem engen Toleranzfenster war höchste Präzision für den Erfolg dieser Bohrung entscheidend. Der Trasse wurde durch sandigen Lehmboden unterhalb des Sabine Pass Fluss angelegt und sowohl der Ein- als auch der Ausstiegspunkt befanden sich im umliegenden Sabine Pass Sumpf. Aufgrund der lockeren Bodenverhältnisse, aber auch um den Erhalt des Sabine Pass-Sumpfes zu gewährleisten, war der Ringdruck von großer Bedeutung.

Die Vermessungsingenieure von Brownline überwachten den Schlammdruck im gesamten Bohrloch, wodurch das Risiko von Ausbrüchen in dieser speziellen Umgebung ausgeschlossen wurde. Durch die Kombination unseres bewährten Drillguide Gyro Steering Tools mit dem GPS track für zusätzliche Verifikationen wurde die Bohrung problemlos abgeschlossen und an der gewünschten Austrittsstelle perfekt aufgetaucht.
Nach Abschluss dieses Erweiterungsprojekts wird die gesamte Erdgastransportkapazität des Gulf Coast Southbound-Systems auf 760.000 Dth/t ansteigen. Diese Expansion, die sich von Süd Texas bis Illinois erstreckt, wird die steigende inländische Erdgasproduktion mit der wachsenden Industrienachfrage an der Golfküste verbinden und zu verbesserten Exportmöglichkeiten beitragen.

Weitere Bohrungen werden im Rahmen dieses Projekts folgen und Brownline freut sich auf eine erneute erfolgreiche Teilnahme!

Zurück zur Übersicht