Bohren für mehr Strom in Nordholland

Brownline hat kürzlich die erste von insgesamt sieben parallelen Bohrungen in der Provinz Nordholland abgeschlossen. Bei diesem Projekt handelt es sich um den Umbau und die Erweiterung eines 10/20-KV-Umspannwerks im Gebiet Wieringermeer, wo wir von Holland Drilling mit der Vermessung von 14 Bohrungen beauftragt werden.

In mehreren niederländischen Regionen, worunter im nördlichen Teil der Provinz Nordholland, ist das Energienetz überlastet. Dies bedeutet, dass keine neuen Verbindungen zum Endbenutzer hergestellt werden können. Mit der Realisierung dieses Projektes wird es wieder möglich sein, neue Kunden in diesem Bereich anzubinden. Ein weiterer Vorteil des Projekts ist, dass auch der von Solarparks erzeugte Strom wieder ins Netz eingespeist werden kann.

Diese erste parallele Bohrung, bestehend aus einer Bohrung von 359 Metern und einer von 367 Metern Länge, wurde in einer Tiefe von 11 Meter parallel zu einer Straße angelegt. Die Trajektorie hat eine S-Kurve, genau wie die Straße. Am Eintrittspunkt lagen die beiden Bohrlöcher 12 Meter voneinander entfernt. Diese verringerte sich während der Bohrung deutlich auf knapp 5 Meter am Austrittspunkt. Darüber hinaus war die unterirdische Umgebung bereits ziemlich überfüllt, mit mehreren anderen Pipelines direkt unter oder über der Trajektorie.

Sowohl die S-Kurve in die Trajektorie als auch die verschiedenen Faktoren externer Interferenzen erforderten das ungestörteste und genaueste Werkzeug. Aus diesen Gründen wurde das Drillguide Gyro Steering Tool von Brownline für dieses gesamte Projekt ausgewählt. Mit äußerst genauen Ergebnissen und ohne Einfluss äußerer Einflüsse wurden beide Bohrungen erfolgreich und termingerecht abgeschlossen. Der Netzbetreiber kann ohne Verzögerung an einem zukunftssicheren Netz weiterarbeiten!

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